
Bestes Gitarren-Stimmgerät: unser Vergleich 2026
Pedal oder Clip? TC PolyTune 3, Boss TU-3, PolyTune Clip und D'Addario NS Micro im Vergleich: unsere Empfehlung für jeden Einsatz, von der Bühne bis aufs Sofa.
Kostenloses chromatisches Stimmgerät, das die Gitarre über das Mikrofon hört: Tonname, Abweichung in Cent, Standard, Drop D, DADGAD, offene Stimmungen, 7-Saiter, Bass und einstellbarer Kammerton.
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Höre zu…
Mit den Referenztönen stimmst du nach Gehör: Spiel den Ton einer Saite ab, dann die Saite selbst, und lass die Schwebung verschwinden. Der Kammerton lässt sich von 415 bis 466 Hz einstellen, mit Kurzwahl für 432, 440 und 442 Hz. Belass ihn bei 440 Hz, wenn es keinen konkreten Grund für eine Änderung gibt.
Dieses Stimmgerät analysiert das Signal des Mikrofons deines Geräts. Seine Genauigkeit hängt also von diesem Mikrofon und von den Umgebungsgeräuschen ab: In einem ruhigen Raum mit einem aktuellen Laptop ist die Anzeige auf ein Cent stabil; im Proberaum oder mit einem billigen Mikrofon wird sie unruhig, vor allem beim tiefen E und am Bass.
Es ersetzt weder ein Clip-Stimmgerät, das die Schwingung des Holzes abliest und Lärm ignoriert, noch ein Stimmgerät-Pedal, das das Signal stummschaltet und den Ausgang der Gitarre direkt auswertet. In der Band, bei der Probe und auf der Bühne bleibt eines von beiden unverzichtbar. Unser Vergleich der Stimmgeräte und der Test des TC Electronic PolyTune 3 zeigen, was die Investition bringt.
Und schließlich: Das Werkzeug stimmt nicht polyphon, es liest eine Saite nach der anderen. Wer alle sechs Saiten zusammen anschlägt, bekommt einen Tonbrei zurück.
Ja. Das Mikrofon des Computers oder Telefons nimmt den Klang des Korpus direkt auf. Halte 30 bis 50 cm Abstand zum Mikrofon, sorge für einen ruhigen Raum und schlage die leere Saite kräftig an. Eine unverstärkte E-Gitarre funktioniert ebenfalls, das Signal ist aber schwächer: Geh näher ans Mikrofon.
Eine frisch angeschlagene Saite ist reich an Obertönen und in der ersten Sekunde leicht zu hoch. Lass den Ton sich setzen, bevor du die Nadel abliest, dämpfe die übrigen Saiten mit dem Handballen und spiel leiser. Bleibt es unruhig, sind meist Umgebungsgeräusche oder ein schlechtes Mikrofon die Ursache.
440 Hz ist die nahezu universelle Referenz: Aufnahmen, Bands, Orchester und Instrumente mit fester Tonhöhe wie das Klavier verwenden sie. 432 Hz ist nur sinnvoll, wenn du mit Musikern spielst, die sich dafür entschieden haben; 442 Hz kommt in manchen Orchestern vor. Im Zweifel bleibst du bei 440 Hz.
Das ist ein klassisches Erkennungsproblem bei tiefen Saiten: Das Mikrofon nimmt den zweiten oder dritten Oberton stärker auf als den Grundton. Schlag die Saite sanfter an, eher über dem 12. Bund, oder sperre die Zielsaite, damit das Stimmgerät mit dem richtigen Ton vergleicht.
Nein. Die Analyse läuft vollständig im Browser, kein Ton verlässt das Gerät. Der Browser fragt bei jeder Aktivierung nach der Mikrofonfreigabe, und du kannst sie jederzeit in den Einstellungen widerrufen. Die Seite muss über HTTPS ausgeliefert werden, damit das Mikrofon verfügbar ist.
Zuletzt aktualisiert am 11. September 2026