Notation
Tonart
Modus
Akkordart

Akkorde dieser Tonart

Schema 4 Akkorde · 4 Takte

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Griffbilder der Akkorde im Schema

Rhythmus

Raster
Zu setzender Anschlag

Anschlag wählen, dann Felder anklicken. Fingeranschläge (Bass, Zeige-, Mittel-, Ringfinger) lassen sich im selben Feld kombinieren; erneutes Klicken entfernt den Anschlag. Das Bearbeiten eines vorgegebenen Rhythmus erzeugt einen eigenen.

Über dieses Schema improvisieren

Tonleitern, die über jeden Akkord des Schemas passen, von der sichersten bis zur farbigsten. Das ganze Griffbrett mit anderen Stimmungen gibt es im Tonleitern-Werkzeug.

C Dur-Pentatonik123456789101112EADGHEEGACDEACDEGADEGACDGACDEGCDEGAEGACDE

Im Tonleitern-Werkzeug öffnen →

So verwendest du den Generator

  1. Wähle die Tonart und ihr Geschlecht, Dur oder Moll. Die sieben Stufen stehen in einer Reihe, als Dreiklänge oder Septakkorde: Ein Klick fügt den Akkord ins Schema ein. Der Pfeil unter jeder Stufe öffnet ihre Erweiterungen (sus2, sus4, 6, maj7, add9, 9 …), so berechnet, dass sie nur leitereigene Töne enthalten.
  2. Ergänze einen tonartfremden Akkord über „Anderer Akkord …“: beliebiger Grundton, beliebiger Typ. Das Werkzeug schreibt ihn als alterierte Stufe (♭VII, ♯iv°, II7 für eine Zwischendominante), markiert ihn im Schema gestrichelt und transponiert ihn wie alle anderen.
  3. Lade eine vordefinierte Folge: Pop I-V-vi-IV, Fifties, Rock, Ballade, ii-V-I, Jazz-Turnaround, Pachelbel-Kanon, 12-Takt-Blues, mixolydischer Rock, Moll-Pop, andalusische Kadenz, Moll-Jazz, Moll-Rock, Moll-Ballade.
  4. Bearbeite das Schema per Klick auf ein Feld: Akkord verschieben, Dauer verdoppeln oder halbieren (1, 2, 4 oder 8 Schläge), durch eine Erweiterung ersetzen, löschen. „Alle als Septakkorde“ und „Alle als Dreiklänge“ wandeln das ganze Schema auf einmal um. Die Griffbilder der verwendeten Akkorde erscheinen je einmal, verknüpft mit dem Lexikon.
  5. Wähle einen Rhythmus: Schlagmuster (Folk, Rock, Pop, Country, Reggae, Shuffle) oder Zupfmuster (Arpeggio, Travis), oder zeichne dein eigenes Feld für Feld, in Achteln oder Sechzehnteln, mit Ab- und Aufschlägen, Bässen und gezupften Saiten. Die Wiedergabe in Schleife spielt es über das Schema, mit dem Klang gezupfter Saiten und wahlweise einem Metronom-Klick.
  6. Transponiere, indem du die Tonart wechselst: Die römischen Ziffern bleiben, die Namen werden neu berechnet.
  7. Improvisiere: Das untere Feld schlägt die Tonleitern vor, die über das ganze Schema passen (Pentatonik, Dur oder Moll, Blues), und zeigt sie auf dem Griffbrett.

Tipps aus der Praxis

  • Lern die Folge in römischen Ziffern, nicht in Akkordnamen. I-V-vi-IV lässt sich in jeder Tonart spielen; C G Am F nur in C. Nur so transponierst du sofort, wenn ein Sänger einen Ganzton tiefer verlangt.
  • Erkenn die Akkorde, die mehreren Tonarten gemeinsam sind. C, G und Am gehören sowohl zu C-Dur als auch zu G-Dur. Das erklärt, warum so viele Stücke unbemerkt von einer Tonart in die Nachbartonart gleiten.
  • Kurze Schleife, langes Üben. Nimm vier Akkorde in einen Looper wie den Boss RC-10R auf und üb zehn Minuten lang Tonleitern, Arpeggien oder Voicings darüber. Eine Folge, die du in Schleife hörst, landet in den Fingern.
  • Ändere den Anschlag, nicht die Akkorde. Dieselbe Folge in gleichmäßigen Achteln, als Shuffle oder mit kurzen Akkorden auf 2 und 4 ergibt drei verschiedene Stücke. Dafür ist das Tempo der Schleife da.
  • Probier die Septimen. Werden Dreiklänge zu Septakkorden, wird aus einer Ballade ein Jazzstandard. Oft ist das der einzige Unterschied zwischen der Pop- und der Jazzversion desselben Stücks.

Grenzen und Transparenz

Die Stufen der Palette sind die leitereigenen Akkorde der Tonart, ihre Erweiterungen verwenden nur Töne der Tonleiter. Zwischendominanten, modale Entlehnungen und Substitutionen laufen über „Anderer Akkord …“: Das Werkzeug notiert sie als alterierte Stufen, ohne harmonische Analyse (es sagt nicht „V/V“). In Moll folgt die Palette dem natürlichen Moll (v in Moll); die Dur-Dominante V7 des harmonischen Molls findet sich unter den Erweiterungen der V, weil sie in der Praxis gespielt wird.

Die vordefinierten Folgen sind generische Schemata, keine Transkriptionen bestimmter Stücke: Der 12-Takt-Blues hat Dutzende Varianten, die andalusische Kadenz ebenso. Sie dienen als Ausgangspunkt.

Die Rhythmen stehen im 4/4-Takt, das Tempo zählt Viertel. Der Klang ist eine synthetische gezupfte Saite (Karplus-Strong-Algorithmus) auf dem einfachsten Griff jedes Akkords in Standardstimmung: eine Übungsreferenz, keine Aufnahme. Für ein vollständiges Playback leisten ein Looper oder eine Gitarre und ein Mitspieler bessere Dienste.

Weiterführend

Häufige Fragen

Was bedeuten die römischen Ziffern I, IV und V?

Sie bezeichnen die Stufe der Tonleiter, auf der der Akkord aufgebaut ist. In C-Dur ist I gleich C, IV gleich F und V gleich G. Großbuchstaben stehen für einen Durakkord, Kleinbuchstaben für einen Mollakkord: vi in C-Dur ist A-Moll. Diese Schreibweise beschreibt eine Folge unabhängig von der Tonart und erlaubt, sie in einem Zug zu transponieren.

Welche Akkordfolge wird im Pop am häufigsten verwendet?

Die Folge I-V-vi-IV, also C G Am F in C-Dur, findet sich in einer beträchtlichen Zahl von Hits von den 1990ern bis heute. Ihre Verwandte vi-IV-I-V (dieselben Akkorde, vom Moll aus begonnen) ist fast ebenso häufig. Beide lassen sich mit offenen Akkorden in G oder C spielen, mit Kapodaster für andere Tonarten.

Wie spielt man einen 12-Takt-Blues?

Der klassische Blues verwendet drei Dominantseptakkorde auf den Stufen I, IV und V: vier Takte I, zwei Takte IV, zwei Takte I, ein Takt V, ein Takt IV, dann I und V (Turnaround). In A ergibt das A7, D7 und E7. Die vordefinierte Folge des Werkzeugs folgt diesem Schema und lässt sich in Schleife abspielen.

Warum klingen manche Akkorde in meiner Folge falsch?

Ein tonartfremder Akkord kann schief klingen, wenn er nicht vorbereitet ist. Das Schema markiert solche Akkorde gestrichelt; stell dem fremden Akkord seine Dominante voran, setz ihn auf eine leichte Zählzeit oder kürz ihn auf zwei Schläge. Und prüf die Stimmung der Gitarre, die häufigste Ursache.

Wie transponiert man eine Folge, um tiefer zu singen?

Ändere die Tonart im Auswahlfeld: Alle Akkorde verschieben sich um dasselbe Intervall, die römischen Ziffern bleiben gleich. Um einen Ganzton tiefer zu gehen, wechselst du zum Beispiel von G nach F. Sind die neuen Akkorde unbequem, behalte die ursprünglichen Griffe und setz einen Kapodaster im passenden Bund.

Zuletzt aktualisiert am 12. September 2026