120
Schläge/Min.

Allegro

Im Takt klicken oder T drücken

Betonung

Leertaste: Wiedergabe/Pause · ↑ ↓: ±1 BPM · T: Tap-Tempo

So verwendest du das Metronom

  1. Stell das Tempo ein, am Regler, per Eingabe im Feld oder mit den Pfeiltasten. Der Bereich reicht von 30 bis 300 BPM, die italienische Tempobezeichnung (Andante, Allegro usw.) passt sich an.
  2. Wähle die Taktart: 2/4, 3/4, 4/4, 5/4, 6/8, 7/8 oder 12/8. Die Eins jedes Takts wird betont; das lässt sich abschalten, wenn du einen gleichmäßigen Klick bevorzugst.
  3. Füge bei Bedarf eine Unterteilung hinzu: nur Viertel, Achtel, Triolen, Sechzehntel oder Swing. Unterteilungen klingen leiser als die Hauptschläge.
  4. Starte mit der Leertaste oder der Schaltfläche. Die Punkte leuchten auf jedem Schlag auf, sodass du dem Metronom auch bei Lautstärke null folgen kannst, etwa beim Spiel über einen lauten Verstärker.
  5. Ermittle ein Tempo per Tap Tempo: Drück T im Takt, mindestens viermal, und das Werkzeug berechnet den Mittelwert.

Die Lautstärke wird unabhängig von der Gitarre geregelt, und alle Einstellungen bleiben im Browser gespeichert: Beim nächsten Besuch findest du deine letzte Konfiguration wieder vor.

Tipps aus der Praxis

  • Üb langsam, wirklich langsam. Ein Tempo, in dem du keinen Fehler machst, ist der einzig brauchbare Ausgangspunkt. Steigere dann in Schritten von 4 bis 5 BPM und notiere das erreichte Tempo jeder Session: Fortschritt zeigt sich über die Woche, nicht über die Minute.
  • Leg den Klick auf die Zählzeiten 2 und 4. Halbiere das Tempo und betrachte jeden Klick als Backbeat. Das ist die klassische Übung aus Jazz und Pop: Der Klick trägt dich nicht mehr, du musst ihn tragen. 4/4 in Achteln ohne Betonung ist ein gutes Übungsfeld.
  • Unterteile, bevor du schneller wirst. Eine Sechzehntelpassage bei 100 BPM lässt sich mit eingeschalteter Unterteilung leichter stabilisieren, danach ohne sie, sobald der Puls verinnerlicht ist.
  • Lass jeden zweiten Klick weg. Wenn es sicher sitzt, stellst du das Metronom auf das halbe Tempo, sodass nur noch ein Klick pro zwei Schläge erklingt, dann einer pro Takt. Landest du wieder auf dem Klick, hält deine innere Uhr.
  • Nimm dich auf. Zum Metronom spielen und sich anhören deckt das Vorziehen in leichten Passagen und das Schleppen in schweren auf. Ein Looper wie der Boss RC-10R oder der Sheeran Looper+ macht die Übung fast zum Spiel.

Grenzen und Transparenz

Dieses Metronom läuft im Browser und stützt sich auf die Audio-Uhr des Geräts. Im aktiven Tab ist das Timing sehr gut, aber ein Tab im Hintergrund oder ein gesperrtes Telefon kann den Ton je nach Browser unterbrechen oder verlangsamen: Lass die Seite beim Üben sichtbar.

Der Klang ist ein synthetischer Klick, ohne Auswahl der Klangfarbe und ohne gesprochenes Zählen. Es gibt keine Song-Programmierung (Tempo- oder Taktartwechsel im Ablauf), keine automatische Tempo-Steigerung und keinen Ausgang zu Sequenzer oder Pedal. Für diese Zwecke bleiben eine spezialisierte App oder das Metronom in einem Looper oder einem Verstärker wie dem Boss Katana 50 MkII besser geeignet.

Und schließlich: Zum Metronom zu spielen schult die Gleichmäßigkeit, nicht den Groove. Vor oder hinter dem Schlag zu spielen lernt man mit anderen Musikern und mit Aufnahmen.

Weiterführend

Häufige Fragen

In welchem Tempo übt man eine schwierige Stelle?

Beginne in dem Tempo, in dem du die Stelle sauber spielst, auch wenn es lächerlich langsam wirkt, und erhöhe nach jedem fehlerfreien Durchlauf um 4 bis 5 BPM. Wenn du hängen bleibst, geh 10 BPM zurück und steigere erneut. Gleichmäßigkeit zählt mehr als Geschwindigkeit: Eine saubere Stelle bei 80 BPM ist mehr wert als eine wacklige bei 120.

Was bedeutet 120 BPM?

BPM steht für Schläge pro Minute: Bei 120 BPM schlägt das Metronom zweimal pro Sekunde, jeder Schlag dauert 500 Millisekunden. Im 4/4-Takt entspricht ein Schlag einer Viertelnote, ein Takt dauert also zwei Sekunden. Der Rechner Tempo zu Millisekunden auf dieser Website liefert den Wert jeder Notenlänge.

Wie findet man das Tempo eines Stücks heraus?

Mit Tap Tempo: Drück die Taste T oder die Schaltfläche mindestens vier Schläge lang im Takt des Stücks, und das Werkzeug berechnet den Mittelwert. Prüf anschließend, indem du das Metronom zum Stück laufen lässt. Driftet der Klick langsam weg, korrigierst du um 1 oder 2 BPM.

Warum scheint der Klick zu verschwinden, wenn ich genau im Takt spiele?

Fällt eine Note exakt auf den Klick, überdeckt sie ihn: ein gutes Zeichen. Um sicherzugehen, dass du nicht abdriftest, spiel einige Takte, halte inne und hör, ob der Klick noch dort liegt, wo du ihn erwartest. Auch die visuelle Taktanzeige dient als Kontrolle.

Kann das Metronom Swing spielen?

Ja. Die Swing-Unterteilung verschiebt die zweite Achtel jedes Schlags Richtung dritte Triolenachtel, was dem Feeling von Jazz, Blues und den meisten Shuffles entspricht. Für einen leichteren Swing, wie in manchen Popstücken, wählst du gerade Achtel und spielst die Verschiebung selbst.

Zuletzt aktualisiert am 11. September 2026